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Rückblick/Archiv  

   

Orthopädische Einlagen und Schuhzurichtungen gemäß
Berufsgenossenschaftsregel  BGR 191 DGUV Regel 112-119
Link zur BGR 191

Mit dem Erscheinen der BGR 191  „Benutzung von Fuß- und Knieschutz“ vom Januar 2007 gab es wichtige Neuregelungen. Alle Bereiche orthopädischer Anpassungen bei Sicherheitsschuhen waren davon betroffen, von der Einlagenversorgung über Veränderungen am Arbeitssicherheitsschuh, bis hin zur vollständigen Herstellung eines orthopädischen Sicherheitsmaßschuhes.
Es dürfen nur noch Systeme eingesetzt werden, die von einer zertifizierten Stelle baumustergeprüft worden sind.

Früher geltende Ausnahmeregelungen wurden ersatzlos gestrichen.

Es
ist somit nicht zulässig, private Einlagen in Arbeitssicherheitsschuhe zu benutzen, da sonst der geprüfte Status, im Hinblick auf Eigenschaften wie Antistatik und Resthöhe der Zehenschutzkappen, erlischt und das CE-Kennzeichen seine Grundlage verliert.

Ist also eine Einlage oder auch das verwendete Material nicht mit einem Schuh zusammen zertifiziert, besteht für Arbeitnehmer bei einem Arbeitsunfall die Gefahr einer Teilschuld.

Für jeden Sicherheitsschuhhersteller sind unterschiedliche Einlagensysteme freigegeben. Auch eine orthopädische Veränderung eines Sicherheitsschuhes ist in der BGR 191 genauestens geregelt.

Der Arbeitgeber ist grundsätzlich für die Bereitstellung der Sicherheitsschuhe verantwortlich. Er trägt den Kostenanteil für einen normalen Schutzschuh. Orthopädisch angepasste Sicherheitsschuhe, einschließlich der Einlagenversorgung, sind dem Bereich der beruflichen Rehabilitation zuzuordnen. Hier gelten besondere Regelungen der Kostenübernahme.

Voraussetzung für die Übernahme der Mehrkosten (abzüglich des Arbeitgeberanteils) ist immer die Antragstellung vor der Leistungserbringung.

Kostenträger sind beispielsweise:

*Gesetzlicher Unfallversicherungsträger (BG, GUV etc.)

*Gesetzlicher Rentenversicherungsträger

*Bundesagentur für Arbeit

In unserer Praxis hat es sich bewährt, im Vorfeld die umfassenden Fragen zunächst zu besprechen.

Wir beraten Sie hinsichtlich

  • der Auswahl und Eignung Ihrer Arbeitssicherheitsschuhe

Achtung! Zugelassene Arbeitssicherheitsschuhe haben zwingend eine CE-Kennzeichnung und den Hinweis auf die BGR 191-Prüfung!

  • des Ablauf der Versorgung bei Sicherheitsschuhen mit Einlagen oder Schuhzurichtungen (medizinische Bestätigung, Arbeitgeberbescheinigung etc.)

  • der Voraussetzungen für die Kostenübernahme und der Beantragung beim zuständigen Kostenträger

 Link zur BGR 191

   
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